Freitag, 8. September 2017

jetzt wirds scharf im Kleingarten ...

Die große Erntezeit neigt sich nun dem Ende zu. Kürbis, Gurken und Melonen sind bereits fast abgeerntet und langsam wird es auch schon etwas zu kühl für diese Pflänzchen.
Die letzten Tomaten reifen nun auch aus und in der Küche riecht es herrlich nach Tomatensauce und Ketchup.















Doch am Balkon hatte ich in diesem Jahr erstmals Chili, Pfefferoni und Paprika.... 



.... und ich muss sagen: Es hat sich wirklich gelohnt!!
Die Pflanzen sind dort wesentlich höher und ertragreicher als im Garten, obwohl die Ausrichtung bei beiden nach Süden ist. Und jetzt geht es hier mit der Ernte so richtig los.

Wir haben sooo viele Chili und Pfefferoni, dass wir das nicht alles frisch essen können. 
Daher habe ich nach einem Rezept für eine scharfe Sauce gesucht und eines dann nach unseren Bedürfnissen abgeändert.
Nun gibt es eine wirklich fruchtige scharfe Sauce zum Grillen, zu Nudeln und Kartoffeln, aber auch zum Dippen. Und da ich sie eingekocht habe, sollte sie auch lange haltbar sein.


Doch auch ich habe mich in diese Sauce verliebt, obwohl ich eigentlich kein Fan des scharfen Essens bin... hmmm ... jetzt wirds mit dem Vorrat eng werden... 
Ich denke mal, dass der Vorrat doch nicht so lange halten wird, wie gedacht.

Der Platz am Balkon hat sich also bewährt und vermutlich erden im nächsten Jahr wieder unsere scharfen Sachen den Ausblick auf den Garten genießen dürfen.

Falls ihr jetzt Lust auf eine scharfe Sauce bekommen habt, habe ich euch hier noch das Rezept verlinkt.


Bitte beim Verarbeiten die Handschuhe nicht vergessen!
Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Apetit!


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Montag, 28. August 2017

Die Königin der Blumen ist erwacht

Ich liebe alle meine Blumen im Garten. Ob Gänseblümchen, Veilchen oder auch die stolze Rose. Doch in diesem Frühling habe ich ein paar Samen gestreut, um endlich auch eine ganz besondere Blüte bewundern zu können.
Im Frühsommer war ich schon ein wenig enttäuscht und ungeduldig, da sich nicht mal eine kleine Spitze aus der Erde wagte...
Doch dann sind die kleinen Pflänzchen mit rasender Geschwindigkeit in die Höhe geschossen und nun kann ich endlich die Königin im Garten begrüßen und bewundern.


Ja genau, ich meine die Sonnenblume! Da ich eine bunte Mischung gesät habe, gibt es nun Blüten in den unterschiedlichsten Farbtönen und Größen.




Leider ist der Zauber rasch wieder vorbei, doch für nächstes Jahr sind auf jeden Fall wieder Sonnenblumen im Garten geplant.
Aber auch andere Samen sind gut aufgegangen, obwohl ich anfangs schon dachte, dass da nicht mehr viel kommt. Ich habe eine Schmetterlingswiese und Bienenweide gesät und nun sind doch einige Blüten bei unseren Obstbäumen zu bewundern. 






Leider kenne ich die Namen dieser Schönheiten nicht, da es ja eine Samenmischung war.
In meinen Gemüsebeeten ist es auch recht blumig, da Ringelblumen und Kapuzinerkresse überall hervorgucken.


Also ich habe viel Freude an dieser Blütenpracht im Garten und hoffe, dass das Wetter mitspielt, damit ich sie noch lange bewundern kann. 
Außerdem habe ich von einigen Samen genommen, damit ich sie im nächsten Jahr wieder im Garten begrüßen darf. Die anderen Blümchen sollen sich einfach bei den Obstbäumen selbst aussäen - ich hoffe es funktioniert!

Ich wünsche euch noch einen blütenreichen Spätsommer!
... und falls ihr einen genaueren Blick in meinen Garten werfen wollt ist hier wieder ein kleiner Gartenrundgang:





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Donnerstag, 10. August 2017

Urlaubszeit ist Schwammerlzeit / Pilzzeit

Die heißen Tage und ein paar Gewitter lockten uns in der letzten Zeit in den Wald, um an unserem - natürlich geheimen - Platz, nach Eierschwammerl zu suchen.



Im Sommer gehört das zu einem liebgewonnenen Ritual von uns - ein Sommer ohne Schwammersuchen, wäre kein richtiger Sommer!
Also rein in die Bergschuhe und auf gehts!
Man muss schon auch ein wenig durch Wald und Dickicht, um diese gelben Prachtexemplare zu finden. Ein paar Kratzer an den Schenkeln gehören dazu - ach, was tut man nicht alles, um an diese duftenden, kleinen Leckerbissen zu kommen.

Die Eierschwammerl (oder auch Pfifferlinge genannt) wachsen im Laub- und Nadelwald gerne im Moos- oder Nadelboden. Aber man findet sie auch oft in der Umgebung von Heidelbeersträuchern (Blaubeersträuchern). Eierschwammerl wachsen in Gruppen und oft leuchten sie einem mit ihrer eidottergelben Farbe schon von der Weite entgegen. 








Ihr Hut ist bei den jungen Exemplaren noch rund, doch bei den älteren und größeren Pilzen bildet er sich trichterförmig aus. 




Vom oberen Teil des Stiels bis in den Hutrand ziehen sich gegabelte Leisten (keine Lamellen) mit Querverstrebungen.  



Ein Doppelgänger des Eierschwammerls ist der falsche Pfifferling oder auch Gabelblättling genannt. Sein Hutrand ist jedoch auch bei den größeren Exemplaren meist eingerollt und wenn man ihn anschneidet, ist sein Fleisch durchgehend gelblich bis orange, während jenes des Eierschwammerls weiß ist und nur einen gelben Rand zeigt. Der Gabelblättling ist zwar nicht hochgiftig, kann aber nach dem Verzehr bei sensiblen Personen zu Verdauungsproblemen führen.

Aber zurück zum Eierschwammerl:

Habt ihr gewusst, dass schon 100g dieses Pilzes den halben Tagesbedarf an Eisen und Vitamin D decken? Außerdem enthalten Eierschwammerl auch noch Kalium und Beta-Karotin.
Beim Sammeln sollt man auf jeden Fall einen Korb verwenden, da die Schwammerl zu 90% aus Wasser bestehen und in einem Plastikgefäß- oder sackerl sofort zu schwitzen beginnen würden.
Außerdem muss man in Österreich auch aufpassen, dass man nicht zu viele Schwammerl einsammelt. Pro Person dürfen nur 2kg mitgenommen werden. (Für größere Gruppen von Wanderern gibt es auch eine Beschränkung - da muss man sich dann vor Ort erkundigen). Aber mehr als das erreicht man bei Eierschwammerl eigentlich nicht. 
In einem Behälter aus Holz und mit einem Tuch abgedeckt sind die Eierschwammerl ein paar Tage im Kühlschrank haltbar. 
Ich verarbeite sie allerdings immer sofort, da sie frisch am besten schmecken.






Eines meiner Lieblingsrezepte ist das Eierschwammerlgulasch.

Für alle, die es gern mal probieren wollen:



... und wer mich kurz in den Wald begleiten möchte:




Ich wünsch euch allen viel Erfolg beim Sammeln (und falls ihr euch nicht so gut auskennt - lasst vor dem Kochen die Pilze von jemandem kontrollieren!)



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Donnerstag, 20. Juli 2017

Arche Noah Schaugarten

Der Schaugarten der Arche Noah in Niederösterreich war schon lange ein Ziel, das ich ins Auge gefasst hatte, für einen sommerlichen Ausflug. 
Nun war es endlich so weit und ich konnte mir diesen Wunsch endlich erfüllen.


Bei unserer Ankunft dachte ich mir noch: "Naja, der Eintrittspreis ist schon hoch, für den doch überschaubaren Garten." Allerdings stellte sich heraus, dass im Preis auch die Führungen durch den Schaugarten sowie Spezialführungen und Vorträge inkludiert sind. Wir hatten das Glück, dass gerade das Thema "Frisches Gemüse im Winter ernten" aktuell war und Wolfgang Palme (Buchautor zu dem Thema) Vorträge gehalten hat.

Aber zuerst schlenderten wir mal gemütlich durch den Garten und erkundeten alles.
Liebevolle Details findet man hier einige und auch Ideen für die Gartengestaltung. 

Mein besonders Interesse hat die Kräuterecke geweckt. Ich habe mich mit diesem Thema eindeutig noch zu wenig auseinandergesetzt und konnte nur staunen, wie reichhaltig und vielfältig die Natur bei allerlei Wehwehchen helfen kann. Das ist sicher ein Thema, das mich in Zukunft mehr beschäftigen wird.


Aber auch die Mischkulturbeete oder die Vielfalt an Basilikumsorten haben mich zum Staunen gebracht. Sieht so ein Tomaten-Basilikum-Beet nicht wunderbar aus?




Hier werden nur natürliche Mitteln zur Düngung und Schädlingsbekämpfung eingesetzt. 



Aber auch einige Ideen für die originelle Beetgestaltung bzw. Rankhilfen habe ich hier mitnehmen können.




Die Führung zum Thema "Frisches Gemüse im Winter ernten" war sehr interessant und praxisnah gestaltet. Auf alle Fragen wurde eingegangen und ich konnte mir viel Wissen aneignen. Neu war für mich zum Beispiel, dass man Erbsen auch schon im Herbst anbauen kann und diese dann als junge Pflanzen überwintern. So haben die Pflanzen dann im Frühling schon einen Vorsprung und sind auch widerstandsfähiger.
Der Vortrag von Wolfgang Palme hat mich davon überzeugt, dass es absolut sinnvoll ist, jetzt schon für die Herbst/Winterernte vorzusorgen. Warum sollten wir denn wirklich alle Beete ab Oktober brach liegen lassen, anstatt sie zu nutzen? Wolfgang Palme beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit diesem interessanten Thema. Er unterrichtet in einer Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau (Wien Schönbrunn) und betreut auch die City Farm Schönbrunn.

Natürlich kann man sich im Shop vor dem Nachhausegehen noch mit Jungpflanzen, kleinen Bäumchen, Samen oder Büchern eindecken. 
Ja, eine volle Brieftasche wäre hier hilfreich. Auch ich konnte natürlich nicht widerstehen und so mussten ein paar Samenpäckchen mit nach Hause kommen.

Also ich kann nur sagen, das Eintrittsgeld hat sich auf jeden Fall gelohnt. Obwohl das Gelände nicht riesig ist, so benötigt man auf jeden Fall ein paar Stunden, um alles anzusehen und zu studieren. Die Führungen sind sehr praxisnah und man kann sich viel Wissen mitnehmen. Also wenn mal jemand in der Nähe ist - reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Für alle, die Interesse haben: hier die Adresse:

ARCHE NOAH Schaugarten, obere Strasse 40, 3553 Schiltern

Für weitere Infos bezüglich Vorträgen, Öffnungszeiten, Führungen, etc.:
 https://www.arche-noah.at/schaugarten

Viel Spaß beim Erkunden und Durchspazieren
Marie



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Sonntag, 9. Juli 2017

Krabbeltiere und fliegende Freunde

In unserem Garten sind nicht nur zwei süße Kater unterwegs, die auch sehr oft unsere Lieblingsplätze in Beschlag nehmen.
Ich einige Tierchen entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Deshalb habe ich versucht, sie mit der Kamara einzufangen.





Bisher der einzige Rosenkäfer, den ich im Garten gefunden habe. Er ließ sich von mir nicht stören und hat sich am süßen Saft und Nektar der Rose erfreut. 

Die Bienen kommen nicht nur zu den Blüten von Zucchini und Kürbis, sondern lieben auch unseren Lavendel sehr!



Der Lavendel zieht aber auch die Hummel an und so gibt es ein emsiges Gesumme und Gebrumme an den Lavendelstauden. 



Ich habe noch nicht herausgefunden, was da genau Richtung Nektar fliegt, doch auch dieses kleine Tierchen fühlt sich bei uns im Garten sichtlich wohl.

Leider hat der Kohlweißling unsere Gemüsepflanzen entdeckt. Nun bin ich mit dem Absammeln der Eier beschäftig. Alle werde ich sicher nicht finden, also werden auch in den nächsten Monaten immer wieder diese doch hübschen Schmetterlinge bei uns herumflattern. Schade nur, dass das mein Kraut und Kohl gar nicht so mag.

Das größte Tier, das ich entdecken konnte und das offensichtlich auch das Fotoshooting genossen hat ist vermutlich ein Heupferdweibchen.
Es blieb ruhig sitzen und lugte scheinbar immer in Richtung Kamara. 

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar Blüten zeigen, die all die Tiere magisch anziehen:








Und dieses Tierchen wohnt nun schon 2 Jahre bei uns und erfreut uns mit seinem lustigen Blick... im Laufe des Jahres versteckt er sich immer tiefer in den Rosen und im Lavendel.



Ich wünsch euch allen eine schöne, sommerliche Woche!
Marie



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