Sonntag, 28. Mai 2017

Schaukel oder doch ein Beet?

 Ja das sind die Fragen, die ich immer wieder höre:
Was ist das eigentlich in deinem Garten? Habt ihr jetzt eine Schaukel aufgestellt? 

Nein, eine Schaukel ist es nicht geworden! Aber ein neues Beet, das vielleicht einige von euch schon im letzten Post gesehen haben... hier sollen in diesem Jahr Bohnen, Fisolen, Gurken und Kürbis wachsen.
Wozu denn nun dieses Gerüst?
Wir haben lange nach einer Möglichkeit gesucht, Gurken, Zucchini, Kürbis und Bohnen in unserem kleinen Garten platzsparend anzubauen. Also kommt ein normales Beet nicht in Frage.
Nun haben wir uns dazu entschieden, diese Pflanzen an einem Rankgitter hochwachsen zu lassen. Es soll aber nicht irgendein Rankgitter sein, sondern sich auch in den Garten einfügen und zusätzlich Sichtschutz bieten. So kamen wir auf diese zeltartige Konstruktion, die auch das Ernten erleichtern soll.


Ein kurzer Überblick, wie das neue Beet entstanden ist:

Zuerst haben wir die 4 Meter langen Beete aufgebaut. Die Querverstrebungen werden für die Befestigung der Rankgitter benötigt.

Danach konnten die ersten Latten schon befestigt werden und oben wurden sie ...

... mit einer Querverbindung stabilisiert.

Insgesamt haben wir 4 Steher gebaut.
Unser "Garthund" (vom großen Helfer, denn für so ein Projekt braucht man dringend starke helfende Hände) hat auch immer wieder nach dem Rechten gesehen ...

... und das Beet zu seinem neuen Lieblingsplatz auserkoren.

Die Latte ganz oben verbindet und stabilisiert die Steher zusätzlich. 
Nun könnten wir wirklich eine Kirtagschaukel aufhängen, oder?

Auf die mit Karton ausgelegten Beete haben wir eine Mulchschicht, Kompost und Erde gefüllt. So soll das durchwachsen von Gras verhindert werden.

Zuletzt haben wir noch 12 Rankgitter (aus dem Baumarkt) montiert.

Die beigefügten Halterungen waren leicht zu montieren und so ging der letzte Arbeitsschritt rasch voran.


... und nun müssen die Pflänzchen nur noch wachsen.

Ich habe in einem Video die Arbeitsvorgänge ein wenig genauer beschrieben bzw. das Material angeführt. 


Also jetzt wissen alle, was da Seltsames in unserem Garten steht - ob und wie die Pflanzen das Rankgitter nutzen werden, seht ihr ganz sicher in den nächsten Monaten hier in einem meiner Posts.


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Sonntag, 21. Mai 2017

Große Veränderungen im kleinen Garten

Endlich wärmen uns die Sonnenstrahlen und es beginnt wieder die Zeit, auf der Terrasse gemütlich zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Wir waren in den letzten Tagen recht eifrig und haben alle Beete sind nun fertig. Nur noch ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber der Großteil ist nun geschafft!



Also können nicht nur unsere vierbeinigen Mitbewohner die Sonne genießen, sondern auch wir haben es verdient, mal einfach nur hier zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen...

... und da gibt es wirklich schon viel zu sehen!

Die zahlreich gepflanzten Alliumzwiebeln (Zierlauch) blühen wunderschön. Die lila Flauschbällchen schmücken unseren Garten fast wie Rosenkugeln. Aber sie ziehen auch viele Bienen an, die emsig herumschwirren.



Nicht nur die ersten Rosenblüten werden bestäubt, sondern auch die Blüten der Chili und Paprikapflanzen warten auf die fleißigen Insekten.


Mich erfreut nicht nur die Blütenpracht und das Gesumme der Bienen im Garten...
... zur Zeit kann man den Früchten schon beim Wachsen zusehen:
An den kleinen Bäumchen hängen schon einige Früchte wie zum Beispiel Marillen, Kirschen, Heidelbeeren, Erdbeeren und Zwetschken.


Das sind unsere "Zwillingsmarillen" 


... an Stachelbeeren wird es hoffentlich nicht mangeln


... und die Weintrauben blühen auch schon.


... die Ribiseln wachsen sind schon zu sehen ...


... und besonders schön finde ich die Heidelbeeren - sieht aus, wie kleine, bunte Blümchen.


... die Erdbeeren lassen wir uns schon gut schmecken.

Aber auch in den Beeten tut sich schon einiges, was natürlich immer wieder vom Gartenpiraten inspiziert wird ;-)


 In der Kartoffelpyramide wächst alles gut an  - man sieht sie ja kaum noch...



...und in den neuen Beeten tut sich auch schon einiges:


Die Tomaten und Paprika waren zwar schon an den Wind und die Temperaturen gewöhnt, doch so viel Sonne, wie in den letzten Tagen, hatten sie noch nicht gesehen. Deshalb haben leider einige einen Sonnenbrand bekommen - aber sie sind schon am Weg der Besserung und ich hoffe, dass alle es gut überstanden haben und weiter so fleißig wachsen.


Den Balkon nutzen wir nun erstmals zum Anbauen und auch hier sind nun viele kleine Pflänzchen eingezogen.


Es macht nun wirklich viel Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und nebenbei auch schon Salat, Radieschen, Brocoletto oder Erdbeeren ernten zu können.
Mit einem Blick vom Balkon auf unser kleines Paradies verabschiede ich mich für heute und wünsche euch allen eine schöne Woche!


... und falls ihr genauer in die Beete gucken wollt, so könnt ihr auch noch auf einen Gartenrundgang mitkommen





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Samstag, 13. Mai 2017

Wir grillen vegane Spareribs

Was gibt es denn Schöneres, als nun im Sonnenschein auf der Terrasse zu sitzen und mit Verwandten oder Freunden zu grillen? Für uns ist die Grillsaison eine der schönsten Zeiten im Jahr und wir genießen sie sehr.
Seit dem wir uns vegan ernähren, hat sich immer wieder die Frage gestellt, WAS kommt denn nun alles auf den Griller?
Aber diese Frage war immer sehr rasch beantwortet: Gemüse natürlich - und das in allen Variationen.
Doch für uns als ehemalige Spareribsliebhaber war es nahezu zwingend, auch hierfür noch das geeignete Grillgut auf pflanzlicher Basis zu finden....
.... und es hat funktioniert!
Nicht nur vegane Gäste haben sie schon ausprobiert, und meistens liegen davon zu wenige am Griller.



Sie sehen ja auch wirklich köstlich aus. Die veganen Spareribs, die garantiert knochenfrei sind.
Damit auch andere in den Genuss kommen können oder mal etwas Neues am Griller ausprobieren, habe ich das Rezept dazu auf Youtube gestellt.



Vielleicht packt auch euch die Neugier und der eine oder andere probiert es mal aus. 




Ich wünsche euch gutes Gelingen und vor allem einen sonnigen Start in die Grillsaison!
Marie


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Sonntag, 7. Mai 2017

Keine schöne Sache - Gespinstmotte im Apfelbaum



Endlich ist der Frost vorüber! Ich habe mich im Garten umgesehen, welche von den jungen Bäumchen einen Schaden erlitten haben. Ich konnte zum Glück nur einige Schäden an Blättern entdecken, doch als ich zu meinem Säulenapfelbäumchen kam, das erst vor ein paar Wochen so wunderschön geblüht hatte, entdeckte ich etwas, das ich nicht erwartet hatte:
















Einige Blätter klebten zusammen und irgendwie sah alles so gespenstisch eingewoben aus. So, als ob eine Spinne ihr Netz über das Blatt geworfen hätte.
Also das hatte ich noch nie an meinen Bäumen entdeckt und 
deshalb pflückte ich gleich so ein Blatt ab, um nachzusehen....



















Leider war das Innenleben des Blattes noch weniger erfreulich, als das Gespinst rundherum!











Da räkelte sich doch wirklich eine kleine Raupe im Blatt! Ich mag Schmetterlinge und Falter ja sehr, doch wenn mein Minibaum keine Blätter mehr hat, bin ich auch nicht glücklich. Also machte ich mich auf die Suche nach weiteren Übeltätern im Bäumchen und da konnte ich gleich einem von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten




 ... und an vielen Blättern haben die hungrigen Tierchen ihre Spuren hinterlassen. Kein schöner Anblick, sage ich euch! 
Leider handelt es sich hier um die Raupen der Gespinstmotte und dieses so unschuldig aussehende kleine Getier spinnt Blätter, Blüten und Fruchtansätze ein, um sich vor Feinden zu schützen. Leider waren schon viele Blätter und Fruchtansätze betroffen und es musste zur Tat geschritten werden: Ich habe alle befallenen Blätter abgesammelt und vernichtet. Schließlich möchte ich nicht, dass ich im nächsten Jahr gegen eine Raupenplage kämpfen muss. Wenn ich die Raupen nur abgeschüttelt hätte, würde die Möglichkeit bestehen, dass sie den Stamm wieder hochklettern bzw. auf einen benachbarten Baum kriechen.

Wie ist denn die Raupe auf meinen Baum gekommen?
Die Gespinstmotte legt ihre Eier im Sommer auf den Bäumen ab und noch im Herbst schlüpfen die Raupen. Auf dem Stamm überwintern sie dann, um sich dann im Frühling an den frischen Blättern satt zu fressen, bevor sie sich verpuppen. Das Gespinst, das manchmal fast den ganzen Baum überzieht, sieht sehr gespenstisch aus, schützt die Raupen allerdings vor Vögeln oder anderen Feinden.
Eigentlich eine tolle Strategie der Natur, doch für ein Tolerieren der Raupe sind meine Bäumchen definitiv noch zu klein.





 Viele Früchte wird dieser Säulenbaum leider nicht tragen, da nur ca. 5 Fruchtansätze "überlebt" haben. Ich hoffe, dass diese Früchte recht groß werden und wir sie uns gut schmecken lassen können. Weitere Schädlinge müssen nun fern bleiben ... noch einen "Angriff" hält der Baum nicht aus.

Ich hoffe, ihr bleibt alle von diesen gefräßigen Tieren verschont und wünsche euch noch eine sonnige Woche

Marie



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